An dieser Stelle versuchen wir, die Diskussion um einen Nationalpark im Nordschwarzwald nachzuzeichnen. Chronologisch geordnet, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
24.04.2012, Schwarzwälder Bote
Forstwissenschaftler Jörg Müller aus dem Nationalpark Bayerischer Wald berichtet, dass seltene Arten wie Habichtskauz, Haselhuhn, Zwergschnäpper oder der Dreizehenspecht vom Nationalpark profitieren. Auch das Auerhuhn profitiere insbesondere von vom Borkenkäfer betroffenen Wäldern der Hochlagen. Ein aktuelles Monitoring zeige, dass mittlerweile wieder rund 500 Tiere im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet leben. Zum Zeitungsbericht
20.04.2012, Schwarzwälder Bote
Dass Totholz nicht "tot" ist, sondern genau im Gegenteil viel Lebensraum für die verschiedensten Tierarten bietet, erläuterte der Zoologe und Forstwissenschaftler aus dem Bayerischen Wald, Jörg Müller, in einem Vortrag Zum Zeitungsbericht
20.04.2012, Stuttgarter Zeitung
Etliche Versuche des Freundeskreises, sich mit der Gegenseite auszutauschen, sind bisher gescheitert. Die Gegner lehnen jegliche Diskussionen ab. Deren Sprecher, der beruflich Kampagnen initiiert, hatte dies im Dezember im Gespräch mit der StZ so begründet: Die Interessengemeinschaft werde sich so lange einem Dialog verweigern, solange es ausschließlich um einen Nationalpark gehe. „Wir reden nur über Alternativen.“ Zum Zeitungsbericht
14.04.2012, ZDF
Auch in anderen Bundesländern gibt es Protest gegen Nationalparks. Die Form des Protests und die Argumente gleichen sich auffällig. Hier heißen die Gegner "Unser Nordschwarzwald", dort "Unser Teutoburger Wald". Selbst das durchgestrichene Nationalparkschild gibts auch anderswo... Zum Video
04.04.2012, Neckar-Chronik
Weit weniger emotional als im Murgtal und in den Höhengemeinden des Nordschwarzwalds hat sich die CDU in Horb am Montag dem geplanten Nationalpark genähert. Der Stadtverband hatte zur Info-Veranstaltung mit Dr. Thomas Waldenspuhl von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt des Landes und Dr. Wolfgang Schlund vom Naturschutzzentrum Ruhestein ins „Schiff“ eingeladen. Zum Zeitungsbericht
30.03.2012, MLR
„Mit der heutigen Vergabe des Nationalpark-Gutachtens stellen wir die entscheidenden Weichen dafür, die Diskussion auf eine sachliche Grundlage zu stellen. Mit PricewaterhouseCoopers und Ö:Konzept haben wir in dem komplexen, EU-weiten Vergabeverfahren zwei sehr leistungsfähigen Anbietern den Zuschlag erteilt“, sagte Minister Bonde. Zur Pressemitteilung
Reaktion des NABU:
Startschuss für umfassende Untersuchung / Kühler Kopf statt heißem Bauchgefühl
19.03.2012, Schwarzwälder Bote
Das Auerhuhn und der Nationalpark? Auch darüber, ob ein Nationalpark dem Wappentier des Landkreises schaden oder nutzen würde, gehen die Meinungen auseinander. Viele Interessierte waren der Einladung des NABU und des vor drei Monaten gegründeten Vereins Freundeskreis Nationalpark Schwarzwald am Freitagabend ins Gasthaus Dobel gefolgt. Manfred Lieser aus Radolfzell, Diplom-Forstwirt und Ornithologe,referierte. Zum Bericht
08.03. 2012, Kontext: Wochenzeitung
Baiersbronn ist ein gespaltenes Dorf. Von Ökodiktatur reden die einen, von einem Gewinn für Mensch und Natur die anderen. Schuld ist der geplante Nationalpark vor der Haustür, vorangetrieben vom grünen Landwirtschaftsminister Alexander Bonde. Und der wohnt mitten im Kampfgebiet. Zum Zeitungsbericht
05.03.2012, taz
Mit einem weiteren Anlauf für den "Nationalpark Nordschwarzwald" provoziert Grün-Rot empörte Reaktionen. Der Park sei doch nur ein "Selbstzweck für die Naturschutzideologie". Zum Zeitungsbericht
17.02.2012, FDP-Landtagsfraktion
Der agrarpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Friedrich Bullinger, hat die Landesregierung davor gewarnt, die Pläne für einen Nationalpark Nordschwarzwald gegen den zunehmenden Protest der Betroffenen voranzutreiben. Bullinger: „Die Bürgerinnen und Bürger vor Ort wollen, dass ihre über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft erhalten bleibt – sie fürchten, dass das Projekt Nationalpark genau diese Kulturlandschaft mit einer nachhaltigen Wald- und Landbewirtschaftung zerstört.“ Zur Pressemitteilung
Das meint der NABU dazu:
Als wenig überraschend, aber enttäuschend in der Form bezeichnet der NABU Baden-Württemberg das heutige verbissene Nein der FDP zum Nationalpark Nordschwarzwald. „Dass die FDP als einzige Fraktion gegen den Nationalpark wettert, ist nicht neu. Dass Herr Bullinger jetzt aber die Landesregierung davor warnt, den Prozess fortzusetzen, ist traurig. Möchte die FDP damit das wissenschaftliche Gutachten und den offenen Dialog mit den Menschen vor Ort stoppen? Demokratie braucht Diskussionen auf Faktenbasis, die man nicht mit einer populistischen Basta-Entscheidung abwürgen sollte“, sagt der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann. Zur Pressemitteilung
15.02.2012, NABU Baden-Württemberg
Der NABU Baden-Württemberg zieht eine positive Bilanz der heutigen Landtagsdebatte zum Thema Nationalpark Nordschwarzwald. „CDU, Grüne und SPD haben signalisiert, dass sie dem geplanten Nationalpark offen bis unterstützend gegenüberstehen. Die Diskussionen liefen oft auf hohem Niveau und meist sachlich ab. Das ist genau das, was wir derzeit brauchen“, erklärt der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann. Erfreulich sei zudem, dass der Landtag 200.000 Euro für weitere Informations- und Beteiligungsmaßnahmen rund um den Nationalpark in den Haushalt eingestellt hat. Zur Pressemitteilung
13.02.2012, Schwarzwälder Bote
"Unsere Region profitiert von der Wildnis", sagt Andreas Pusch. Er ist Leiter des Nationalparks Harz. Über seine Erfahrungen und den dortigen Park informierte er bei einem Vortrag im Naturschutzzentrum Ruhestein. Auch im Harz habe es 1994 Widerstände gegen das niedersächsische Nationalpark-Projekt gegeben. Keine der damals geäußerten Befürchtungen habe sich bewahrheitet. Zum Zeitungsbericht
12.02.2012, SWR
Informative Beiträge rund um die Nationalpark-Diskussion von und mit NABU-Experte Martin Klatt. Zum SWR
30.01.2012, Schwarzwälder Bote
Nicht erst abwarten, bis zum geplanten Nationalpark ein Gutachten erstellt ist, will der Waldbesitzerverein Nordschwarzwald. Er positionierte sich bei seiner Hauptversammlung ohne Gegenstimme gegen das Projekt. Die Ablehnung eines Nationalparks zog sich denn auch wie ein roter Faden durch den anschließenden Holz- und Waldtag, zu dem der Verein vier Redner – alles Gegner des Nationalparks – eingeladen hatte. Zum Zeitungsbericht
28.01.2012, Badische Zeitung
Soll in Deutschland irgendwo ein Nationalpark entstehen, ist Protest nicht weit. Warum? Eine Spurensuche in Hessen und im Nordschwarzwald. Zum Zeitungsbericht
11.01.2012, Schwarzwälder Bote
Die Mitglieder der Bürgeraktion (BA) habe sich einstimmig für den geplanten Nationalpark ausgesprochen. Das klare Bekenntnis soll durch den Beitritt der BA zum Verein „Freundeskreis Nationalpark Nordschwarzwald“ und durch eine aktive Unterstützung des Vorhabens untermauert werden. Zum Zeitungsbericht
04.01.2012, Stuttgarter Zeitung
Selbst wer sich intensiv mit der Debatte um den Nationalpark Nordschwarzwald, kennt nur selten die Menschen, die hinter der Gegner-Organisation “Unser Nordschwarzwald” stehen. Die bleiben nämlich meist unsichtbar. Genauso wie ihre Geldgeber. Die Stuttgarter Zeitung hat Chef-Gegner Andreas Fischer getroffen und bringt ein wenig Licht ins Dunkel. Auf sachliche Diskussionen, etwa auf den Veranstaltungen der Regierung, will sich der Geschäftsführer einer Verlags- und Beratungsgesellschaft in Baden-Baden nicht einlassen. Für ihn sind diese "eine Strategie der Verwirrung, bei der versucht wird, Laien mit wissenschaftlichen Argumenten zu übertölpeln". Nicht übersehen: die Geschichte läuft über zwei Seiten! Zum Zeitungsbericht
22.12.2011, Badische Zeitung
Landrat Frank Scherer sah sich am Ende der letzten Sitzung des Kreistages zu einem außergewöhnlichen Schritt veranlasst: Er bat die Anwesenden dringend darum, sich im Moment jeglicher Kommentierung der auch von Agrarminister Alexander Bonde verteidigten Nationalpark-Pläne zu enthalten: Ihm sei leider in den vergangenen Tagen schon zu viel Unsinn zu Ohren gekommen. Man möge jetzt einfach abwarten, bis das angekündigte Gutachten auf dem Tisch liegt. Derweil verkündete er Eckpunkte eines denkbaren Nationalparks. Zum Zeitungsbericht
15.12.2011, Schwarzwälder Bote
"Der Tourismus in Baiersbronn darf seine Bedeutung für die Region Nordschwarzwald nicht verlieren", meint der parlamentarische Staatssekretär und CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel. Was den Nationalpark anbelange, wolle er sich zunächst ein umfassendes Gesamtbild durch Vor-Ort-Besichtigungen und aus Gesprächen mit Bürgern, Politikern, Touristikern und Wirtschaftsvertretern machen und erst dann ein eine Entscheidung fällen. Die Erkenntnisse aus anderen Regionen müssten gründlich ausgewertet werden. Zum Zeitungsbericht
03.12.2011, Freundeskreis Nationalpark Schwarzwald
„Wir verstehen uns als breites gesellschaftliches Bündnis und wollen allen Befürwortern und Freunden des geplanten Nationalparks eine Stimme geben – unabhängig von Partei- und Verbandszugehörigkeit“, erklärt Thomas Fritz aus Forbach, einer der Sprecher des Freundeskreises. „Unser Ziel ist es, die Fronten zu überwinden, einen offenen Dialog zu führen und Informationen auszutauschen. Wir wollen versuchen, unsere Nachbarn und Co-Schwarzwälder mit unserer eigenen Begeisterung für die Nationalpark-Idee anzustecken.“ Zur Meldung auf www.pro-nationalpark-schwarzwald.de
02.12.2011, Südwest Presse
Der Fraktionsvorsitzende Michael Ruoss betonte, dass es keine „Ökodiktatur“ geben dürfe, wo gegen den Willen von weiten Teilen der Bevölkerung ein Nationalpark in der Region durchgesetzt wird. Stattdessen sei es viel sinnvoller, gemeinsam mit den Bürgern Ideen zu suchen, wie der existierende Naturpark in ökologischer und touristischer Sicht weiterentwickelt werden kann, ohne die Nachteile eines Nationalparks in Kauf zu nehmen. Auch könnte, so Ruoss weiter, ein sogenannter „Naturpark plus“ dazu beitragen, innerhalb der Gemeinde wieder die Gräben zu schließen, die durch die Vorgehensweise des Ministeriums aufgerissen worden seien. Zum Zeitungsbericht ...
26.11.2011, NABU Baden-Württemberg
Für die Einrichtung eines Nationalparks im Nordschwarzwald haben am 26.11. die rund 200 Teilnehmer der NABU-Landesvertreterversammlung demonstriert. Das höchste Gremium des NABU Baden-Württemberg forderten in einer Resolution die Landesregierung auf, sich weiterhin im Dialog mit den Menschen, den Verbänden und Unternehmen vor Ort für den Nationalpark einzusetzen. Zugleich appellierten sie an die Entscheider in der Region, sich ohne Vorbehalte auf eine offene und sachliche Diskussion einzulassen. Zum Bericht ...
24.11.2011, Schwarzwälder Bote
Der Schwarzwälder Bote berichtet ausführlich über die umstrittene Abstimmung im Gemeinderat Baiersbronn. Glückwunsch an das Gremium: Einer fundierten Diskussion steht nichts im Wege, wenn die Fakten auf dem Tisch liegen. Und auch dann noch kann der Gemeinderat desn Nationalpark ablehnen. Zum Zeitungsbericht
22.11.2011, Neckar-Chronik
Im Baiersbronner Gemeinderat ist die vorzeitige Ablehnung des geplanten Nationalparks seit gestern Abend vom Tisch. Mit knappen Mehrheit votierten SPD, BuB, FDP und Teile der Freien Wähler gegen den CDU-Antrag, das Nationalpark-Projekt vornweg niederzustimmen. Stattdessen will der Gemeinderat nun abwarten, bis die geplante Nationalparks-Besuchs- und Anschauungsreise in den Osten Deutschlands absolviert ist und das Gutachten des Bonde-Ministeriums vorliegt. Zum Zeitungsbericht
22.11.2011, SWR-Landesschau
Guter Bericht über die aktuelle Diskussion in der Raumschaft - unbedingt ansehenswert: Zum Video
21.11.2011, Schwarzwälder Bote
Mit einem gemeinsamen Antrag wollen die Fraktionen von SPD, Freie Wähler, FDP und BUB am kommenden Dienstag die Absetzung des Nationalparks von der Tagesordnung des Baiersbronner Gemeinderats bewirken. Sollte dies gelingen, wäre der Antrag der Baiersbronner CDU-Gemeinderatsfraktion, den Nationalpark Nordschwarzwald schon zum jetzigen Zeitpunkt abzulehnen, gekippt. Zum ersten Zeitungsbericht (18.11.). Zum zweiten Zeitungsbericht (21.11.)
21.11.2011, Schwarzwälder Bote
Am Freitag (18.11.) hat der Lenkungskreis getagt, dem neben Minister lexander Bonde die Regierungspräsidenten, Landräte und Oberbürgermeister der Region angehören. Thema war unter anderem das große Gutachten des Landes zu den Chancen udn Risiken eines Nationalparks im Nordschwarzwald. Dieses soll nun europaweit ausgeschrieben werden. Bis Ende nächsten Jahres soll es Antworten auf die Fragen liefern, die beim Ministerium eingegangen sind. Zum Zeitungsbericht
18.11.2011, Schwarzwälder Bote
Minister Alexander Bonde über die Nationalpark-Idee im großen Schwabo-Interview. Zum Interview
16.11.2011, Neckar-Chronik
Der Lenkungskreis Nationalpark Nordschwarzwald will jetzt eine Entscheidung treffen für die Beauftragung eines Unternehmensberatung zur Erstellung des erforderlichen Fachgutachtens. Am Freitag, 18.11., tagt der Lenkungskreis, dem neben Minister lexander Bonde die Regierungspräsidenten, Landräte und Oberbürgermeister der Region angehören. Zum Zeitungsbericht ...
04.11.2011, in eigener Sache
Sie wollen wissen, was es mit dem Nationalpark auf sich hat und die Info auch andere weitergeben können? Jetzt gibt es den handlichen Nationalpark-Flyer mit den wichtigsten Infos zur Projektidee. Außerdem können Sie mit Buttons, Ansteck-Pins und (Auto-) Aufklebern zeigen: "Ich bin offen für eine Diskussion über den Nationalpark Nordschwarzwald und finde die Idee spannend." Hier einfach bestellen!
04.11.2011, Neckar-Chronik/Südwet Presse
Baiersbronn besitzt das größte und wichtigste Auerhuhngebiet weit und breit. Doch in der möglichen Nationalparks-Gemeinde ist der Höchststand mit 110 Auerhähnen im Jahr 2007 auf 83 Hähne um fast ein Viertel zurück gegangen. Auerhahn-Experten haben jetzt deutlich gemacht, dass es zu früh ist, um sich in Sachen Nationalpark festzulegen und Fronten aufzubauen. Zuerst müsse das Gutachten der Landesregierung abgewartet werden. Zum Zeitungsbericht
28.10.2011, Schwarzwälder Bote
Bürgermeister Michael Ruf spricht sich gegen einen voreilegen Beschluss des Gemeinderats Baiersbronn gegen einen Nationalpark im Schwarzwald aus. Der Gemeinderat werde sich positionieren, wann und wie werde sich zeigen. Gleichzeitig bekräftigte er seine Ansicht, dass ein Beschluss gegen das Projekt zum derzeit die Gemeinde in eine ungünstige Position bringe, was letztlich zum Verlust des Mitspracherechts führen könne. Zum Zeitungsbericht ...
24.10.2011, Schwarzwälder Bote
Gut 450 interessierte Bürger haben die Informationsveranstaltung "Braucht die Region Nordschwarzwald einen Nationalpark?" besucht. Bekanntlich will das Land auf dem Höhengebiet um Kaltenbronn, dem großen Ochsenkopf und dem Schliffkopf auf 10.000 Hektar Fläche einen Nationalpark ausweisen. Der rege Besuch der Veranstaltung zeige, welche Brisanz das Thema in der Region gewonnen habe, sagte Bad Wildbads Bürgermeister Klaus Mack in seiner Begrüßung. Zum Zeitungsbericht
Ergänzung: Infos zur Fragerunde in Bad Wildbad
18.10.2011, Schwarzwälder-Bote
"Nach wie vor sehe ich den Plan für einen Nationalpark bei uns sehr skeptisch, aber vor einer endgültigen Entscheidung muss ich alle Fakten vorliegen und das von der Regierung in Auftrag gegebene Gutachten auf dem Tisch haben." So fasste der Landtagsabgeordnete Thomas Blenke (CDU) seine Haltung in einer Gesprächsrunde bei der Interessengemeinschaft "Unser Nordschwarzwald" (IG) im Backhaus in Sprollenhaus zusammen. Zum Zeitungsbericht ...
17.10.2011, Schwarzwälder Bote
Im Nordschwarzwald erzählt man sich seit kurzem die folgende Geschichte: Das schwäbische Luchs-Ehepaar Wolfgang und Erna Luchs waren in die Vogesen ausgewandert. Aus der Zeitung hatten sie erfahren, dass eine grün-rote Landesregierung in ihrer alten Heimat einen Nationalpark einrichten möchte. Begeistert kehrten die beiden Luchse in den Nordschwarzwald zurück. Dort angekommen, traf sie fast der Schlag: Überall im Murgtal standen Plakate mit der Aufschrift: "Nationalpark – nein danke!" Zum Zeitungsbericht ...
12.10.2011, FDP-Fraktion und Reaktion des NABU
Dr. Friedrich Bullinger, FDP, hat sich im Landtag gegen einen geplanten Nationalpark Nordschwarzwald ausgesprochen und sich stattdessen für ein Biosphärengebiet eingesetzt. Eine der vielen offenen Fragen zum Nationalpark an Minister Bonde sei, ob „Sie tatsächlich über einen Zeitraum von 30 Jahren Tausende von Fichten abholzen wollen, um eine Natur zu schaffen, die dort noch niemals vorhanden war?“ Zur FDP-Pressemitteilung ...
Zum einen habe sich die Region bereits gegen ein Biosphärengebiet ausgesprochen, zum anderen sei die FDP falsch informiert, wenn sie glaubt, dass durch den Nationalpark naturfremde Wälder entstünden. Zur NABU-Pressemitteilung ...
11.10.2011, Stuttgarter Zeitung
Der Naturschutzgedanke liegt dem in Bühl (Kreis Rastatt) wohnenden bekannten Bergsteigerehepaar Gerlinde Kaltenbrunner und Rolf Dujmovits am Herzen. Deshalb sprechen sich beide für einen Nationalpark im Nordschwarzwald aus. Da sich die Menschen immer weiter von der Natur entfernten, böte ein Nationalpark insbesondere Kindern und Jugendlichen die Chance für ein besseres Naturverständnis, betont Gerlinde Kaltenbrunner. Das ist für sie auch der Motor ihres Engagements für den Park. Zum Zeitungsinterview ...
28.09. 2011, Südwest Presse, Neckar-Chronik
Das Thema Nationalpark spaltet die Region. Wie sich zeigt, fällt es Menschen nicht leicht, eine bestimmte Meinung zu ändern. Zum Zeitungsbericht...
28.09.2011
Mittlerweile ist die Diskussion eines Nationalparks im Nordschwarzwald in vollem Gange. Das Land hat einen Suchraum von 17.000 Quadratmetern konkretisiert, innerhalb dessen ein potentieller Nationalpark liegen könnte. Hier geht's zum aktuellen Suchraum
24.09.2011, NABU-Pressemitteilung
Bei der Fachtagung "Ist ein Nationalpark im Nordschwarzwald möglich?" sprach sich der NABU Baden-Württemberg für einen Nationalpark aus. "Wir wollen einen Nationalpark. Dabei ist es uns aber wichtig, diesen gemeinsam mit den Menschen des Nordschwarzwaldes auf den Weg zu bringen“, sagte NABU-Landesvorsitzender Dr. Andre Baumann. Die Gegner forderte Baumann dazu auf, sich konstruktiv in die Diskussion einzubringen, anstatt in großem Maße Ängste zu schüren und emotionale Stimmungsmache zu betreiben. Zur Pressemitteilung ...
21.09.2011, Bundesamt für Naturschutz (BfN)
Über 300 Experten aus den EUROPARC-Schutzgebieten aus 35 Ländern trafen sich vom 21. bis 24. September in Bad Urach zu einem internationalen Gedankenaustausch. Dabei begrüßte die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) Prof. Beate Jessel die Diskussion um einen Nationalpark in Baden-Württemberg. Zur Pressemitteilung ...
21.09.2011, Eßlinger Zeitung
Vor 100 Jahren wurde der "Wilde See - Hornisgrinde" zwischen Baiersbronn und dem Ruhestein von der Königlich-Württembergischen Forstdrirektion zum Bannwald erklärt. Auch damals gab es Kritik aus der Bevölkerung, die den Wald bewirtschaften wollte. Heutzutage fasziniert die unberührte Natur die Besucher. Zum Zeitungsbericht ...
14.09. 2011, Schwarzwälder Bote
Der NABU-Bezirksverband Nordschwarzwald befürwortet das Vorgehen der Landesregierung, die Entscheidung über einen Nationalpark nicht über die Köpfe der Bevölkerung hinweg zu entscheiden. Zum Zeitungsbericht ...
08.09.2011, Stuttgarter Zeitung
Der Buchdrucker - eine von vielen Borkenkäferarten
Auch in den USA gehen die Diskussionen um den Borkenkäfer hoch her, der Umgang mit ihm ist umstritten. Seit 1997 breitet sich in dem wärmer werdenden Klima in den Black Hills der Borkenkäfer aus. Er hat sich inzwischen durch ein Drittel des Nationalwalds gefressen. Für Umweltschützer ist das nichts anderes als Teil eines jahrhundertealten Zyklus. Sie wollen Fällaktionen zum Schutz vor dem Käfer juristisch stoppen. Für den Sprecher der Bundesforstverwaltung in den Black Hills ist das absurd. "Schauen Sie hierhin! Und da! Und da!", sagt Frank Carroll auf einer Rundfahrt durch die Wälder. Das Rot der abgestorbenen Baumwipfel ist für ihn eine offene Wunde, gegen die etwas getan werden muss - Wildnis hin oder her. Zum Zeitungsbericht ...
08.09.2011, ???
Die Gruppierung "Waldbürger" - auch unter dem Namen "Interessengemeinschaft Unser Nordschwarzwald“ aktiv - ziehen gegen den Nationalpark ins Feld. Mit Autoaufklebern machen sie ihre Ablehnung des Nationalparks im Nordschwarzwald sichtbar. Wer die "Waldbürger" im wirklichen Leben sind, ist unklar - auf Nachfragen gab es bislang keine Antwort.
08.09.2011, NABU
Der NABU begrüßt die Ankündigung von Naturschutzminister Alexander Bonde, Fragen und Anregungen der Menschen im und um den Nordschwarzwald zum Nationalpark zu sammeln und in die weitere Diskussion einzuspeisen (s.u.). "Viele Menschen sprechen derzeit den NABU zum geplanten Nationalpark an, stellen Fragen und bringen wertvolle Impulse in die Diskussion ein. Diese Gespräche bereichern die Diskussion und beleuchten das Projekt von allen denkbaren Richtungen. Ich bin sicher, dass Minister Bonde gut beraten ist, den Sachverstand und die Meinung der Menschen vor Ort einzubinden. Der NABU fordert das Ministerium auf, alle Rückmeldungen sehr ernst zu nehmen - sie sind wertvoll", sagte der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann.
08.09.2011, Ministerium für Ländlichen Raum (MLR)
"Um noch mehr Bürgerinnen und Bürger direkt erreichen zu können, erhalten in diesen Tagen etwa 120.000 Haushalte in der Region einen Informationsflyer zum Nationalpark. So stellen wir sicher, dass sich jede Bürgerin und jeder Bürger vor Ort mit eigenen Fragen und Anregungen in das Verfahren einbringen kann“, sagte der Minister Alexander Bonde. Die Menschen in der Region sollen bereits in den nächsten Tagen Post vom Ministerium erhalten. Darin soll sich ein Flyer sowie eine Postkarte für eine Rückantwort befinden. Zur Pressemitteilung ...
07.09.2011, Schwarzwälder Bote
Zuhören und informieren - das wollte Markus Rösler, naturschutzpolitische Sprecher der Grünen im Landtag, auf seiner Nationalpark-Tour durch den Nordschwarzwald. Er stieß dabei nicht nur auf Freunde seiner Mission. Zwölf Stationen absolvierte er, traf Touristiker, Bürgermeister, Förster, Sägewerker, Naturschutzbeauftragte, Vertreter der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordschwarzwald und des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, Landräte, ausgewiesene Kritiker und eingefleischte Grüne. Sein Fazit: "Es fehlen Informationen", betont Markus Rösler. "Die Vorstellungen sind so verquer." Zum Zeitungsbericht ...
05.09.2011, Schwarzwälder Bote
Nach stundenlanger Diskussion sprachen sich die Gastronomen überwiegend für das Projekt aus. Mit dem Nationalpark unterstreiche man nicht nur das Interesse an der Naturerhaltung, sondern eröffne mit der erwarteten touristischer Anziehungskraft auch neue wirtschaftliche Chancen für die Region. Natürlich gibt es aber auch Bedenken und offene Fragen. Zum Zeitungsbericht ...
25.08.2011, SWR1
Grüner Aufbruch: Die Pläne für einen Nationalpark im Nordschwarzwald finden nicht überall Zustimmung. In der Region formieren sich die Gegner und Befürworter. Der SWR stellt den aktuellen Stand der Diskussion dar und wagt einen Blick in den Nationalpark Harz, wo von den heftigen Proteststürmen der einstigen Nationalparkgegnern heute nichts mehr zu hören ist. Dort ist der Nationalpark inzwischen allgemein gut angenommen. Zum Sendungsmitschnitt ...
23.08.2011, Südwest Presse
Prof. Wolfgang Tzschupkes kritische Äußerungen wider die Einrichtung eines Nordschwarzwald-Nationalparks haben für einigen Diskussionsbedarf gesorgt. Die Befürworter eines Nationalpark-Vorhabens gehen jetzt in die Offensive. Infos jenseits aller Borkenkäfer-Panikmache: Zum Zeitungsbericht ...
18.08.2011, FDP-Landtagsfraktion
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Friedrich Bullinger lehnt einen Nationalpark im Nordschwarzwald ab: "Ein Nationalpark bringt für die Natur und für die gesamte Region mehr Nachteile als Vorteile." Der Text der Pressemitteilung ist noch nicht online abrufbar, daher hier zum Bericht von Boulevard Baden.
** Reaktion des NABU Baden-Württemberg auf diese Meldung: **
„Auf ganzer Linie enttäuschend“ – so bezeichnet der NABU Baden-Württemberg die heute von der FDP-Landtagsfraktion vorgestellte ablehnende Haltung gegenüber einem Nationalpark Nordschwarzwald. „Herr Bullinger geht sogar so weit zu behaupten, nicht einmal die Natur würde vom Nationalpark profitieren. Das macht mich sprachlos. Anscheinend glaubt man in der FDP tatsächlich, die Natur gehe ohne die Pflege des Menschen zugrunde. Dabei sollte jedem klar sein: Wir brauchen die Natur, aber sie uns nicht“, sagt der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann. „Jenseits dieses naturschutzfachlichen Blindfluges überrascht es mich sehr, dass ausgerechnet die FDP nicht erkennt, welches Potential ein Nationalpark für die regionale Wirtschaft mit sich bringt – insbesondere für die Hoteliers, die doch bei anderer Gelegenheit den Liberalen so wichtig sind.“ Zur Pressemitteilung ...
15.08.201, Stuttgarter Nachrichten
Wandern auf dem Westweg: Natürlich auch im Nationalpark möglich.
Mit Blick auf die Pläne der grün-roten Landesregierung, im Schwarzwald den ersten Nationalpark Baden-Württembergs einzurichten, hat der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) eine intensive Diskussion der Politik mit den Tourismusexperten angemahnt: „Es gibt noch viele offene Fragen: In welcher Weise kann ein solcher Nationalpark touristisch genutzt werden? Welche Einschränkungen müssen Betriebe in diesem Betrieb befürchten? Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie darüber im Vorfeld intensiv und offen informiert – und dass sie die Argumente der Betroffenen ernst nimmt.“ Zum Zeitungsbericht ...
12.08.2011, Südwest Presse
Wolfgang Schlund fällt auch nach längerem Nachdenken kein einziges Argument ein, das gegen einen Nationalpark Nordschwarzwald sprechen könnte. Der Mann ist befangen, das ist klar. Er ist Geschäftsführer des Naturschutzzentrums Ruhestein und wünscht sich einen Nationalpark. Doch auch anderen Befragten fallen mehr Vor- als Nachteile ein. Zum Zeitungsbericht ...
12.08.2011, Südwest Presse
Kaum wird wieder über einen Nationalpark im Nordschwarzwald nachgedacht, schon läuten viele die Sturmglocken: Sägereien wollen den Holznachschub behalten, Einheimische die Pilze und Beeren aus dem Wald, Touristen die Wanderwege und Loipen, Bürgermeister den Platz für neue Wohn- und Gewerbegebiete. Alle bangen um die Fichten, die dem Borkenkäfer zum Fraß überlassen werden. Bei so vielen Bedenken hört man in der Ferne schon den bösen Wolf heulen. Nationalpark? Lieber nicht. Zum Leitartikel ...
09.08.2011, Ministerium für Ländlichen Raum (MLR)
„Ein Nationalpark im Nordschwarzwald wäre ein Gewinn für die Region und ein Alleinstellungsmerkmal. Er könnte dazu beitragen, zusätzliche Wertschöpfung in die Region zu bringen. Ob sie diese Chance, auch im Hinblick auf positive Effekte im Tourismus und Naturschutz, ergreifen wollen, das sollen die Menschen in der Raumschaft entscheiden. Ein Nationalpark kann nur realisiert werden, wenn er von der Region gewollt und getragen wird. Von Seiten des Landes wird kein Konzept übergestülpt“, sagte der für Naturschutz, Forst und Tourismus zuständige Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, bei einer Wanderung mit Pressevertretern auf dem Ruhestein (Seebach, Ortenaukreis). Zur Pressemitteilung ...
05.08.2011, Schwarzwälder Bote
Helle Aufregung im Gemeinderat der Kurstadt Bad Wildbad. Ein möglicher Nationalpark – darf die Bevölkerung im Nordschwarzwald in Zukunft kein Brennholz mehr aus dem Wald nehmen? Rafft der Borkenkäfer die Bäume hinweg? Verliert die Stadt ihre Planungshoheit? Zum Zeitungsbericht ...
04.08.2011, Stuttgarter Zeitung
NABU-Naturschutz-referentin Ingrid Eberhardt-Schad
Karlsruhe - Dafür, dagegen oder „ergebnisoffen“? Die Debatte um einen Nationalpark im Nordschwarzwald erhitzt die Gemüter. Grün-Rot hat es zwar in den Koalitionsvertrag geschrieben, aber ob der Park wirklich kommt, ist noch längst nicht ausgemacht. Tourismusverbände, Holzindustrie, Umweltschützer und Kommunen streiten seit Wochen über Sinn und Unsinn eines solchen Schutzgebiets, das schon vor rund 20 Jahren in der Diskussion war, dann aber scheiterte. Die wichtigsten Fragen: Zum Zeitungsbericht
04.08.2011, Schwarzwälder Bote
Dornhan-Leinstetten - "Wem soll das nützen?" Dass im Nordschwarzwald ein Nationalpark eingerichtet werden soll, macht für den Leinstetter Holzverarbeiter Klaus Bronner keinen Sinn. "Da werden Existenzen aufs Spiel gesetzt", denkt Bronner vor allem an die Sägewerke in der Region. Diese Betriebe brauchen dafür den Rohstoff aus den heimischen Wäldern.
Eine etwas andere Einschätzung dieses Themenkomplexes finden Sie hier.
31.07.2011, Pforzheimer Zeitung
Eine emotionale Debatte hat es im Regionalverband über einen möglichen Nationalpark gegeben. Die SPD-Fraktion legte sich sogar mit dem Verbandschef Heinz Hornberger (CDU) an. Zum Zeitungsbericht ...
24.07.2011, CDU Regionalverband Nordschwarzwald
Nicht abwarten, sondern sich aktiv in die Diskussion um einen Nationalpark Nordschwarzwald einschalten – dies halten die CDU-Regionalräte für die richtige Strategie auch für den Regionalverband Nordschwarzwald. „Wir sehen es als Aufgabe des Landes an, in einem ergebnisoffenen Verfahren zu klären, welchen Mehrwert ein Nationalpark für unsere Region haben könnte“, sagte Fraktionsvorsitzender Günter Bächle (Mühlacker). Noch seien zu viele Fragen offen, um zu einer abschließenden Bewertung kommen zu können. Zur Pressemitteilung ...
22.07.2011, Schwarzwälder Bote
Beherztes Plädoyer von Tourismuschef Andreas Braun für einen Nationalpark: Braun räumt mit vielen unbegründeten Ängsten auf und stellt die Chancen für den Schwarzwald klar heraus. Chancen, die der Schwarzwald aus seiner Sicht ergreifen sollte, denn: "Während das restliche Baden-Württemberg boomt, ist der mittlere und nördliche Schwarzwald im Moment touristisch gesehen Schlusslicht." Zum Zeitungsbericht ...
21.07.2011, Ministerium für Ländlichen Raum (MLR)
Minister Alexander Bonde: "Nationalpark wäre Alleinstellungsmerkmal"
Ausdrücklich als Chance für den Tourismus im Nordschwarzwald wertete der Naturschutz- und Forstminister die laufende Debatte um die Einrichtung eines Nationalparks: "Mit einem solchen Nationalpark hätte der Nordschwarzwald ein absolutes Alleinstellungsmerkmal." Gleichzeitig nehme er die nachvollziehbaren Sorgen und Vorbehalte der verschiedenen Interessengruppen sehr ernst: "Es wird einen Nationalpark Nordschwarzwald nur geben, wenn die Menschen in der Region sich diesen wünschen." Die Landesregierung werde sich deshalb jetzt um einen offenen, sachlichen und transparenten Dialogprozess bemühen. Zur Pressemitteilung ...
20.07.2011, Schwarzwälder Bote
Nach den Plänen der neuen Landesregierung könnte im Nordschwarzwald ein Nationalpark entstehen, zu dem auch Teile des Kreises Calw gehören könnten. Im Kreistag informierte nun die Landkreisverwaltung über das Vorhaben. Landkreis und Kreistag betonten, dass man angesichts der Chancen, aber auch der Risiken dieses Vorhabens ergebnisoffen in die Gespräche mit allen potenziellen Beteiligten gehen wolle. Zum Zeitungsbericht ...
19.07.2011, Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) / NABU
Die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) startet das Projekt „Grüner Süden“, das touristische Angebote aus den Bereichen Naturerlebnis, umweltfreundliche Mobilität, klimaverträgliche Unterkünfte sowie nachhaltige regionale Produkte und Küche zusammenführt und für den Gast erlebbar macht. Das zuständige Ministerium für Ländlichen Raum (MLR) begrüßt das Projekt. Der NABU sagt seine Unterstützung zu und meint: „Mit einem Nationalpark Nordschwarzwald und einem Biosphärengebiet Südschwarzwald kann die neue Landesregierung jetzt gemeinsam mit den Menschen vor Ort den grünen Jobmotor des Naturtourismus weiter befeuern." Zur Projektseite der TMBW | Zur Pressemitteilung des NABU
14.07.2011, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
v.l.n.r.: Landrät Helmut Riegger (Calw), Klaus Michael Rückert (Freudenstadt), Frank Scherer (Ortenau), Jürgen Bäuerle (Rastatt), Minister Alexander Bonde, Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner (Baden-Baden) und Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner (Karlsruhe) sprachen am 14.07.2011 im Naturparkhaus Ruhstein über das weitere Vorgehen in der Nationalpark-Frage.
Naturschutzminister Bonde hat der Region einen Verfahrensvorschlag unterbreitet: „Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz wird ein umfassendes Gutachten zu den Vor- und Nachteilen eines möglichen Nationalparks im Nordschwarzwald finanzieren und eine unabhängige und renommierte Wirtschaftsberatungsgesellschaft damit beauftragen. Die gesamte Raumschaft und alle betroffenen Branchen sollen sich an der Konzeption des Gutachtens beteiligen können." Aufgrund des Gutachtens könne die Diskussion um einen Nationalpark dann fundiert weiter geführt werden. Zur Pressemitteilung ...
16.06.2011, SWR: Zur Sache Baden-Württemberg
Für Naturschützer ein Traum, für Sägewerksbetreiber ein Albtraum - der SWR hat in einem Beitrag zur Sendung "Zur Sache Baden-Württemberg" beide Seiten zur Sprache kommen lassen und zeigt die unterschiedlichen Auffassungen zur Nationalpark-Frage deutlich auf. Auf der rechten Seite oben ist der Beitrag noch as Video zu sehen. Zur Sendung ...
15.06.2011, Stuttgarter Nachrichten
Die Pläne der grün-roten Landesregierung, in Baden-Württemberg einen Nationalpark mit unberührter Natur einzurichten, sorgen für neue hitzige Diskussionen. Nach den Landwirten, die den Verlust ihrer zu bewirtschaftenden Flächen fürchten, und den Verantwortlichen der sieben bereits existierenden Naturparks schlägt nun auch der Landesverband der Säge- und Holzindustrie laut Alarm. Zum Bericht ...
27.05.2011, Verband der Säge- und Holzindustrie Baden-Württemberg e. V
Aus Sicht der Sägeindustrie gibt es keine Rechtfertigung für die Ausweisung eines Totalreservates mit großen Totholzflächen, auf denen der Rohstoff mit einer guten Ökobilanz, angesichts zunehmender, regionaler, aber auch europaweiter Holzverknappung und zunehmendem Pro - Kopf - Holzverbrauch nicht bewirtschaftet wird. Zum PDF ...
23.05.2011, NABU Baden-Württemberg
Neue NABU-Studie hier herunterladen.
Der Nordschwarzwald ist die einzige Region Baden-Württembergs, die alle Kriterien für die Einrichtung eines Nationalparks erfüllt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen wissenschaftlichen NABU-Studie. Darin ließ der NABU anhand internationaler Kriterien alle Regionen des Landes auf ihre Nationalparktauglichkeit untersuchen. „Nur der Nordschwarzwald verdient es, die Krone der höchsten Schutzgebietskategorie zu tragen. Die Zeit ist reif für den ersten Nationalpark unseres Landes und jetzt ist auch klar, wo er entstehen kann: im Nordschwarzwald. Bürger, Kommunen, Unternehmer, Verbände und die Landesregierung sollten jetzt einen ergebnisoffenen Dialog starten und gemeinsam einen ersten Nationalpark mit all seinen Chancen und Risiken für die Region einrichten“, sagte der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann. Zum Bericht ...